Potentiale und Perspektiven der landwirtschaftlichen Selbstversorgung in der Region Leipzig: Ergebnisse zweier Masterarbeiten

Am 28. September fand das lange geplante zweite Forum „Gutes Essen für Alle“ statt. Wie schon beim ersten Forum im Juni, trafen sich rund 30 interessierte Menschen aus unterschiedlichen Kontexten im digitalen Format.

Judith Rüschhoff und Carl Hubatsch stellten die Ergebnisse ihrer Masterarbeiten über die Potentiale landwirtschaftlicher Selbstversorgung in der Region Leipzig vor. Die beiden Arbeiten entstanden in Kooperation mit dem Ernährungsrat Leipzig und dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung.

Die Untersuchungen haben gezeigt, dass mit konventioneller Landwirtschaft und aktuellen Konsumgewohnheiten rund 95% des regionalen Lebensmittelbedarfs gedeckt werden könnten. Jedoch würde ein zusätzlicher Bedarf für Produkte entstehen, welche nicht regional angebaut werden können. Während ökologischer Landbau den Flächenbedarf durch geringere Erträge vergrößere, könne ein reduzierter Konsum tierischer Produkte oder verminderte Lebensmittelverluste den Flächenbedarf deutlich senken und damit das Selbstversorgungspotential auf über 120% anheben. Folglich sind insbesondere kombinierte Ansätze vielversprechend, um auch mit weniger ertragreichen, aber ökologisch wertvollen Anbauweisen einen großen Anteil des Bedarfs zu decken.

Willst Du Dir die Folien zum Vortrag später durchlesen: Dann findest Du sie hier.

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