Wir stellen vor: Daniela Zweynert

Daniela Zweynert ist eine der wenigen gebürtigen Leipziger*innen im Ernährungsrat. Zu Beginn des Jahres 2020 hat sie beim Ernährungsrat in der AG Öffentlichkeitsarbeit angefangen, da sie auch berufliche Erfahrungen in diesem Feld mitbringt. Schnell hat sie jedoch gemerkt, dass sie noch mehr darüber erfahren will, wie der Ernährungsrat eigentlich funktioniert: Deshalb hat sie die ÖA-AG bald im Koordinierungskreis vertreten. Dort treffen sich die Vorstände und Vertreter der einzelnen AGs regelmäßig. Mittlerweile ist Daniela auch in der AG Prozess und im Vorstand vertreten.

Danielas Antworten auf unsere Fragen lest Ihr hier!

Was hat Dich am Ernährungsrat (ER) gereizt?
Daniela: Essen, und zwar wirklich leckeres, gesundes ist mir sehr wichtig. Mich beschäftigen immer wieder die Hintergründe, also wie wir uns eigentlich ernähren und was das für Konsequenzen hat. Beim Ernährungsrat habe ich die Möglichkeit, diesen Fragen nachzugehen und etwas zu bewirken. Zusammen mit anderen sehr interessanten Menschen.

Welche konkreten Projekte / Aufgaben hast Du gerade im ER?
Daniela: Neben meinen Aufgaben in den AGs sowie im Koordinierungskreis bzw. Vorstand bin ich u.a. mit für die Betreuung der Bundesfreiwilligendienstleistenden zuständig. Außerdem freue ich mich schon sehr auf unsere Wochenend-Akademien des guten Essens. Dort werden Carolin Dahms und ich zusammen mit jungen Menschen zwischen 16 und 25 Jahren erkunden, wie in Leipzig aus Getreide nachhaltig leckeres Brot entstehen kann.

Was war bisher Deine schönste Erfahrung, die Du mit und im ER gemacht hast?
Daniela: Das waren immer die Momente, in denen ich zusammen mit anderen aus dem Ernährungsrat bei gutem, leckeren Essen zusammen saß und wir mit unseren Ideen wieder ein Stück weiter gekommen sind.

Wie sähen Leipzig + Umland aus, wenn alle Ziele des ER in Erfüllung gegangen wären?
Entwirf eine kleine Vision in 4 Sätzen. 
Daniela: Die Leipziger*innen kennen die vielfältigen Möglichkeiten, ökologisch erzeugtes Obst und Gemüse, Eier, Milchprodukte, Backwaren, Fleisch etc. aus der Region zu beziehen und nutzen diese ganz selbstverständlich. Sei es aus dem eigenen Garten, von den zahlreichen Produzent*innen und Verarbeiter:innen sowohl im direkten Verkauf, u.a. über Lieferkisten, Solawis, Automaten, Kooperativen als auch über die größeren Supermärkte. Es gibt Transport-, Lager- und Vertriebsmöglichkeiten auch für kleine Anbieter und zum Beispiel auch wieder eine Mühle in der Region. Solidarisch erwirtschaftete Lebensmittel werden in eigenen Läden abgegeben, die zugleich mit Bildungsangeboten punkten und lebenswerte Treffpunkte im sozialen Leben sind. Kitas, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen beziehen die Grundnahrungsmittel aus der Region.

Wann hattest Du zuletzt selbst die Hände in der Erde?
Daniela: Ich habe sehr regelmäßig die Hände in der Erde meines schönen „naturnahen“ Gartens.

Was und wie kochst Du am liebsten?
Daniela: Ich koche am liebsten das, worauf ich gerade so richtig Appetit habe, zusammen mit lieben Freunden und bei guten Gesprächen.

Koordinierungskreis

Im September geht es weiter mit den Vorstellungen der Mitglieder des KoKreises.